Guida

Die Basilika S.Fedele erhebt sich im Stadtzentrum auf einem großen Platz (San Fedele Platz, einmal “Platz des Kommarktes”).
Die Gelehrten der herrlichen S.Fedele Kirche sind nach der Prüfung ihrer, interessanten Struktur über ihr Baujahr ungewiss.
Jedoch, sind fast alle mit der Behauptung einverstanden, dass die heutige Planimetrie der Basilika auf einen vorherbestehenden frühchristlichen öden römischen Umfang zurückzuführen sei.
Jedoch ist es sicher, dass der San Fedele Platz ein wichtiger Treffpunkt für die Stadt, schon in der römischen Zeit wurde; der Ursprung von S.Fedele ist in einer anderen alten Kirche zu suchen, die an S.Eufemia gewidmet wurde (607 – 617); die Basilika hatte schon im X. Jh. (Epoche der uanberführung der Reliquien von San Fedele in die paläochristliche Sant’Eufemia Kirche) große Bedeutung errungen.
Im Mittelalter war die “Collegiata” San Fedele die wichtigste Kirche in Como mit ihrem mächtigen und zahlreichen Klerus (mit 14 Kanonichern), dessen Tätigkeit sei es vom materiellen als auch vom geistlichen Gesichtspunkt blühend war.
Man kann das Baujahr der Basilika um das Jahr 1120 feststellen, aber wir können kein sicheres Datum finden, weil das herrliche Gebäude viel früher angefangen wurde.
Im Laufe der Jahrhunderte erlitt das Gebäude verschiedene strukturelle Änderungen.
Das Mittelschiff, das schon im XVI. Jh. geändert war, wurde im XVII. Jh. mit einem Gewölbe bedeckt; die Seitenapsiden erlitten Änderungen im XVI. Jh., die “archi dei matronei” wurden mit Stukkaturen, Gemälden und Fresken ersetzt; im Jahre 1773 verlangten die liturgischen Anforderungen den Bau einer Sakristei statt “l’absidiola” rechts; im Jahre 1805 wurde “il tiburio ottagonale” aufgestockt.
Im Jahre 1807 wurde rechts die Kapelle realisiert, die nun an Beatus Innocenzo XI. gewidmet wurde (der Papst wurde im Como geboren, seine Taufurkunde wird im Pfarrarchiv aufbewahrt).
1808 wurde links die heutige S.Rita Kapelle realisiert.
Anfang des XX. Jas. wurde die Vorderseite wiederaufgebaut und in den Jahren 1903-1907 wurde der Glockenturm abgerissen und wiederaufgebaut.

Kurze Kunstangaben über die Basilika

Außenseite: der Apsisteil der Basilika ist in drei Stöckwerken geteilt: am unteren Stock mit “oculi coassiali” zu den Innennischen, am Mittelstock mit nichtechten Fenstern (Renovierung Ende 1800), die der Innengalerie entsprechen; der Krönungsstock mit der kleinen charakteristischen “Loggetta”; der “Portale del Drago” mit dem mittelalterlichen Basrelief.
Innen: wir stellen uns am Ende der Basilika und schauen zu dem Hochaltar; rechts unter dem Seitenschiff das Triptychon mit “San Sebastiano, la Madonna con Bambino e San Rocco” aus 1504, dann die Kapelle des Beatus Innocenzo mit Gemälde des Beatus aus dem XVII. Jh., der Santa Rita-Kapelle gegenüber.
Wenn wir zum Schiff gehen, kommen wir unter den “tiburio”; links bewundern wir die herrliche “Cappella del Crocifissso”: das Fresko des “catino” stellt die himmlische Seligkeit dar und wurde von Isidoro Bianchi (1623) gemalt; die vier Gemälde neben dem Altar stellen die Szenen der Passion dar, und sie wurden von Innocenzo Carloni (1674-1750) gemalt.
Rechts die “Cappella della B.V.Maria”; das Fresko des “catino” stellt Maria Himmelfahrt dar und ist aus dem Jahr 1613 und wurde von den in Como geborenen Malern Francescco Carpano und Domenico Caresana gemalt.
Die vier Freskenwände stammen aus Künstlern des XVII. Jhs. und sie stellen Szenen des Madonnalebens dar. Unten rechts an den Wänden einige mittelalterliche Fresken. In der Mitte steht der Hochaltar und unter dem Tisch des XIV. Jhs. sind die Reliquien des Heiligen Märtyrers S.Fedele.
Auf dem Boden des Hochaltars bewundern wir vier herrliche Mosaiken Venezianinscher Schule aus dem 18. Jh.